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Industriekultur neu gedacht! Chancen für das Otto-Langen-Quartier
BDA-Montagsgespräch
Das Otto-Langen-Quartier in Köln steht sinnbildlich für die Konfliktlinie gegenwärtiger Stadtentwicklung, zwischen Verwertung und Gemeinwohl, zwischen Profitlogik und dem Recht auf Stadt. Die Veräußerung der größtenteils im Besitz des Landes NRW befindliche „Industriebrache“ ist Mitte letzten Jahres gescheitert. Für die Stadt Köln eröffnet sich nun erneut die Chance, dieses historisch bedeutsame Areal direkt vom Land zu erwerben und nicht mehr über ein „Höchstgebotsverfahren“ zu gehen und – die Gelegenheit visionäre Konzepte für einen zukunftsorientierten Städtebau und eine progressive Nachnutzung industrieller Bestandsarchitektur zu ermöglichen; im Sinne sozialer Gerechtigkeit, kollektiver Aneignung, ökologischer Verantwortung und demokratischer Teilhabe. Hierfür werden neue räumliche, rechtliche und ökonomische Modelle gefragt sein, um gemeinwohlorientierte Stadt- und Quartiersentwicklung zukunftsfähig zu gestalten.
Begrüßung und Einführung
- Erich Pössl, Vorsitzender BDA Köln
- Antonio Molina, stellv. Vorsitzender BDA Köln
Impulsvorträge
- Dr. Ulrich Soénius, Direktor Stiftung Rheinisch-Westfälisches Wirtschaftsarchiv, RWWA
- Udo Krause / Milan Prinz, Projektgruppe Zanders, Bergisch Gladbach
- Magnus Hengge, studio adhoc GmbH, Berlin (angefragt)
Teilnehmende
- Carolin Kirsch, SPD, MdL, Vorsitzende Haushaltsausschuss Landtag
- Sabine Pakulat, GRÜNE, MdR, Vorsitzende Liegenschaftsausschuss
- Niklas Kienitz, CDU, MdR, Vorsitzender Stadtentwicklungsausschuss
- NN, Vertreter örtlicher Initiativen
Diskussion
Zeit: Montag, 23. Februar 2026, 19:30 Uhr
Ort: DOMFORUM – Domkloster 3, 50667 Köln
Kostenlos, Anmeldung nicht erforderlich